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Die ursprüngliche und klassische Form der Ausbildung im Fall-
schirmsport wird heutzutage als "konventionell" bezeichnet. Das
bezieht sich aber nur auf den Ablauf der Ausbildung, ansonsten
kann man die heutige Ausbildung nicht mehr mit der vor 50 Jahren
vergleichen. Zu groß sind die Veränderungen in der Fallschirm-
technik und auf dem Gebiet der Sicherheit.
Wie vor 50 Jahren gliedert sich die konventionelle Ausbildung in zwei Bereiche: die automatische Ausbildung und die Freifallausbildung.
Während der "automatischen Ausbildung" führen wir Sprünge
aus 1000 bis 1200m Höhe durch, bei denen sich der Fallschirm
durch eine Aufzugsleine die im Flugzeug befestigt ist, ohne zutun
des Springers automatisch nach Verlassen des Flugzeuges öffnet.
Erst wenn sich die Fallschirmkappe beginnt mit Luft zu füllen,
wird die Verbindung zum Flugzeug getrennt. Dieser Bereich der
Ausbildung dient dem Kennenlernen der Flugeigenschaften
des Fallschirms und dem Erlernen der richtigen Körperhaltung nach
dem Absprung. Wir führen in diesem Bereich mindestens zehn
Sprünge durch.
Im zweiten Abschnitt, der "Freifallausbildung", absolviert der
Springer mindestens 20 Sprünge, bei denen er seinen Fallschirm
selbst öffnet. Die Sprünge werden aus unterschiedlichen Höhen
durchgeführt (1500 bis 2500m). Zu Beginn geht es darum,
seinen Fallschirm spätestens in der vorgegebenen Höhe selbst zu
öffnen und seinen Körper in eine stabile Lage zu bringen. Später
erlernt der Springer kontrollierte Bewegungen wie Drehungen
und Saltos auszuführen.
Voraussetzungen zur konventionellen Ausbildung
Mindestalter: 16 Jahre (bei Minderjährigen die amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter)
Mindestgewicht: 50kg - bei mehr als 100kg, bitte bei Anmeldung anmerken
Tauglichkeitszeugnis eines Sport- oder Hausarztes
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Fallschirmsportclub Dresden g.e.V.
Postfach 12 01 05
01002 Dresden |
Jedem, der schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat zu springen, kann ich dies nur empfehlen!!!
Stefan, 22.10.08